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Die Idee ein Buch zu schreiben kam mir bei meiner Arbeit im NewtonShop in der Schweiz. Ich hatte täglich geschäftlichen Zugang zum Internet, aber ich fand nicht spannenderes als meine eigene Idee ein vi Logbuch von einer Weltumsegelung zu schreiben. Fertige Publikationen sind das eine, aber ein Buch bei dem der Autor selbst den Ausgang der Geschichte noch nicht kennt ist eher seltener. Nun die Idee ist die eine Sache, aber ein Buch als totaler Leihe zu schreiben ist nun doch schon ein Grossunternehmen.

Schreiben fällt mir eigentlich nicht so schwer, habe ich doch schon während meiner ersten Reisen ausführliche Tagebücher geführt. Doch schon damals wollte ich diese Tagebuchnotizen zu einem Buch verfassen. Dies scheiterte aber dann am, na jeder weiss wie schnell man Ausreden hat ein Projekt fallen zu lassen.

Etwas ähnliches habe ich inzwischen im www gefunden bei Out of Bounds, einem live report einer Weltumsegelung. Jeff, der Macher dieser Homepage hat es echt gut drauf, die Site up to date zu halten.

Dies ist mein grösstes Problem, noch dazu, weil ich alles in English und in Deutsch schreiben will.

Die Erfahrung: Ich muss gestehen, ich habe weder Ahnung vom Bootsbau, noch vom Innenausbau und kann eigentlich auf nur 3500 sm Segelerfahrung zurückgreifen. Dort habe ich neben dem Segeln gelernt nach welchem Boot ich mich für meinen Plan umsehen muss. Mehr eigentlich nicht. Uns, Nastasja, Nina und mich treibt eigentlich mehr der Optimismus und der Wunschtraum zu diesem Unternehmen als die sportliche Erfahrung. Aber so oder anders ist es wohl bei jedem in der Seglergemeinde. Straffe Budgets, haarsträubende Ideen, ein gutes Mass an Verrücktheit und der Drang nach dem Nichtalltäglichen verbindet die Segler in jedem Hafen der Welt. Es würde ein weiteres Buch füllen, all die Gründe fürs Segeln aufzuzählen. Im Alltag treffen wir pausenlos auf Skeptiker, (na eben gewöhnliche Landratten), die uns immer wieder aufs neue auf die Gefahren einer Weltumsegelung aufmerksam machen wollen. Als ob dies alle schon hinter sich haben. Wir hören von stürmischen Sehen, den Kosten, den Problemen mit Kindern an Bord, der Aufgabe der Karriere, der Verlust der Rentenertragsjahre... na ja immer abstrakter werden die Argumente.

und was daraus werden soll:

Also nun ist es also so weit! Ich schreibe ein Buch im Internet. Ich möchte speziell Euch Landratten die Möglichkeit geben bei einer Weltumsegelung dabei zu sein. Ihr könnt Etappe für Etappe miterleben wie es uns ergehen wird und ob Ihr recht behalten werdet mit den ?guten Ratschlägen". Ich wünsche Euch gute Unterhaltung:

Die Baustelle:

Am 30. september 1998 fliege ich erneut in die Turkei, um mich der Aufgabe Ausbau zu stellen.

Das Buch wir langsam wachsen und es wird sich verändern. Etappe für Etappe werde ich die Abenteuer in Worte fassen und so das Logbuch und die Reiseerlebnisse von AMBERELLA und seiner Crew Nastasja, Nina und Frank dem interessierten Leser nahebringen. Das Buch ist somit permanent eine Baustelle bis die Weltreise beendet wird oder meine ?Landratten" recht behalten haben. Wielange, wie weit und wohin uns der Wind treiben wird, können wir nur grob planen. Es kommt dann ohnehin anders als wir es uns vorgenommen haben.

Ich bin genauso gespannt wie Ihr, die Ihr hier im Internet surft und über AMBERELLAs Homepage stolpert. Lest Euch doch ein bisschen ein und wenn Ihr Lust habt, dann schreibt uns doch einfach Eure Eindrücke! Ahoi!